Startseite  |  Suche  |  Sitemap  |  Kontakt  |  Login
 
Sie sind hier: www.weltenverbinden.de / Portal / Aktuelles / Publikationen /     
    Druckversion/NurText-VersionDruckversion      

19.07.2011

Arbeitshilfe Übernahme der Passbeschaffungskosten

In der Arbeitshilfe Übernahme der Passbeschaffungskosten erörtert der Autor, Volker Maria Hügel, die Möglichkeiten der Erstattung der Passgebühren bei LeistungsempfängerInnen des AsylbLG, des SGB II und des SGB XII.

Arbeitshilfe Übernahme Passbeschaffungskosten

 

03.05.2011

Handbuch zur Projektförderung Gemeinwesenorientiertee Projekte zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern

Dieses Handbuch möchte Antragstellern, Projektmitarbeitenden, Trägern und Verbänden nun dabei helfen, die Integrationsprojektarbeit im Sinne der Zuwanderinnen und Zuwanderer effizient und zielgerichtet zu gestalten.

Wir möchten sie ermuntern, Ihr Projekt von Beginn an sowohl Inhaltlich als auch verwaltungstechnisch zu planen und zu leiten.

Der Aufbau des Handbuchs ist so gestaltet, dass sie es als Einführung von vorne nach hinten lesen können. Sie können es aber auch als Nachschlagewerk in jeder Phase des Projektes heranziehen. Um ihnen die tägliche Projektarbeit zu erleichtern, finden sie am Ende des Handbuchs einen Index zu häufig auftauchenden Begrifflichkeiten.

Handbuch

03.05.2011

Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte 2009 eine statistische Auswertung

Als ein Segment diakonischer Arbeit in der Einwanderungsgesellschaft stellt dieser Bericht die Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte in den Mittelpunkt.

2010 hatte sich das Diakonische Werk der EKD unter der Überschrift „Eine gerechte Gesellschaft gestalten – Aktivitäten der Diakonie“ mit den Zielen des EU-Jahres gegen Armut und soziale Ausgrenzung befasst.

Es gibt Ursachen für Armut und Ausgrenzung von Klientinnen und Klienten der Migrationsberatung, die nur auf diese Personengruppen zutreffen. Zum Teil sind sie institutionell bedingt (Zugang zum Arbeitsmarkt, Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen und so weiter). Armut von Klientinnen und Klienten der Migrationsberatung der Diakonie auch mit statistischen Daten aufzuzeigen und zu belegen, ist Anliegen der vorliegenden Veröffentlichung.

22.02.2011

Familie und Migration

Die Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen in Bayern e. V. - eaf bayern hat in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Bayern die Broschüre

 

Familie und Migration

Situation - Erfahrungen - Impulse

 

 

herausgegeben.

 

Diese Broschüre ist kostenlos erhältlich:

 

Geschäftsstelle der eaf

im Diakonischen Werk Bayern

90332 Nürnberg

 

Telefon 0911/ 9354-270

Telefax 0911/ 9354-299

 info(at)eaf-bayern.de

 

 

Im Internet   http://www.eaf-bayern.de/ ist die  Broschüre als Download verfügbar.

 

 

03.02.2011

Aufenthaltsrechtliche Illegalität - Beraterhandbuch

Caritas und Deutsches Rotes Kreuz  haben ein Beraterhandbuch für Beratung von Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus herausgegeben.

 

Das Buch informiert über die komplexe Rechtslage, benennt Ansprechpartner und macht konkrete Handlungsvorschläge.

 

Das Beraterhandbuch kann auch unter:

 http://www.caritas.de/47009.html heruntergeladen werden. Dort finden Sie auch ein Interview mit Herr Alborino vom Deutschen Caritasverband zu der Frage, weshalb es ein Handbuch für die Beratung von Menschen, die in Deutschland offiziell gar nicht leben dürfen braucht?

 

 

20.01.2011

Migrationsbericht 2009

Deutschland ist im europäischen Vergleich weiterhin ein Hauptzielland von Migration. Zu diesem Ergebnis kommt der durch die Bundesregierung veröffentlichte und durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erstellte Migrationsbericht für das Jahr 2009. Der Bericht soll durch die Bereitstellung möglichst aktueller, umfassender und ausreichend detaillierter statistischer Daten über Migration Grundlagen für die Entscheidungsfindung von Politik und Verwaltung im Bereich der Migrationspolitik zur Verfügung stellen. Zudem dient er der Öffentlichkeit als Informationsquelle über das Wanderungsgeschehen.

 

www.bamf.de/DE/DasBAMF/Home-Teaser/hometeaser-migrationsbericht-2009.html

18.11.2010

Schüler Berufswahlmagazin

Verkehr und Logistik

planet-beruf.de-Berufswahlmagazin zeigt berufliche Möglichkeiten für Schüler und Schülerinnen der Sekundarstufe I Ausbildungsberufe und Tätigkeiten im Bereich Verkehr und Logistik.

 

Im Starinterview erzählen diesmal Bill und Tom Kaulitz von "Tokio Hotel" und Lea von der Band "Saphir", dass auch sie bei Ihren Auftritten und Tourneen nicht ohne Logistik auskommen.

 

Mehr über das aktuelle Heft in der Pressinformation

18.11.2010

Mentorenprojekt Welcome

Mit seinem Mentorenprojekt Welcome verfolgt REFUGIO München seit drei Jahren einen neuen und erfolgreichen Ansatz zur Integration. Darüber ist ein Buch entstanden. Dies wird am 02.12. um 19:00 Uhr im Münchner Stadtmusueum gefeiert.

Einladung

 

Dialog auf Augenhöhe - Buch über das Welcomeprojekt

 

29.09.2010

Schüler Berufswahlmagazin

 

 

Die aktuelle Ausgabe des Schüler-Berufswahlmagazins

 

planet-beruf.de

MEIN START IN DIE AUSBILDUNG

 

 

 

beschäftigt sich diesmal mit dem Thema  Fit für die Bewerbung

In der neuen Ausgabe von planet-beruf.de lernen die Leserinnen und Leser im Starinterview Lena Meyer-Landrut und Florian Prokop näher kennen. Die beiden Stars geben Tipps, wie Jugendliche Arbeitgeber von sich überzeugen können.

 

Näheres enthält die Presseinformation und ist unter  http://www.planet-beruf.de/ zu finden.

 

28.10.2009

"Erste Schritte wagen - Handreichung für die Begegnung von Christen mit ihren muslimischen Nachbarn"

Vor wenigen Wochen ist die Arbeitshilfe "Erste Schritte wagen - Handreichung für die Begegnung von Christen mit ihren muslimischen Nachbarn" in dritter Auflage erschienen. Diese Neuauflage stellt sowohl im Inhalt wie in der Illustration eine völlige Neubearbeitung dar, die an der Situation des Jahres 2009 orientiert ist.

 

Verantwortet wird die Neuauflage vom Arbeitskreis und vom Beauftragten für interreligösen Dialog und Islamfragen.

 

Die Arbeitshilfe will den Dialog vor Ort anregen und bietet viele Impulse und grundlegende Informationen. Sie kann zum Preis von 5,-€ beim Ökumenereferat angefordert werden  oekumene(at)elkb.de .

 

Der Beauftragte für interreligösen Dialog und Islamfragen, Dr. Rainer Ochslen steht für Auskünfte, Vorträge und Fortbildungen nach Möglichkeit zur Verfügung.

 

Zu erreichen ist er unter folgenden Kontaktdaten:

 rainer.oechslen(at)elkb.de

Telefon: 089/ 5595-680

Sekretariat:

 susanne.odin(at)elkb.de

Telefon: 089/ 5595-681

30.03.2009

Mehrsprachigkeit im Berufsleben

Wissenschaftler der Universität Hamburg haben im Auftrag des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge eine Studie zum Thema "Nutzung der Mehrsprachigkeit von Menschen mit Migrationshintergrund - Berufsfelder mit besonderem Potenzial" veröffentlicht.

Kern des Forschungsvorhabens war die Frage, in welchen Bereichen des Arbeitslebens ein besonderes Potenzial für den Einsatz der Mehrsprachigkeit von Beschäftigten mit Migrationshintergrund liegt und wie dieses konkret erschlossen werden kann.

Dabei bezog sich die Untersuchung auf Berufsgruppen im Dienstleistungssektor - hierzu gehören soziale Berufe, wie Erzieherinnen und Erzieher oder Pädagoginnen und Pädagogen, medizinische Berufe, wie Ärzte und Pflegende, Büroangestellte in Behörden und Unternehmen sowie gewerbliche Berufe.

Die Studie ist als  Download verfügbar.

 

18.03.2009

Bildungs- und Sprachreport Migranten

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat aus der Reihe "Integrationsreport" die Teile 1 und 2 zu den Themen "Schulische Bildung von Migranten in Deutschland" und "Sprachliche Integration von Migranten in Deutschland" herausgegeben. Beide Broschüren können hier heruntergeladen werden.

25.02.2009

Wie bitte? - Deutsch für Flüchtlinge und MigrantInnen

Deutschkurse für Flüchtlinge und Migranten lebensweltorientiert

Neues Handbuch mit Übungsmaterialien aus dem Alltag

Mit dem neuen Handbuch "Wie bitte? - Deutsch für Flüchtlinge und MigrantInnen" unterstützt das Diakonische Werk Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Verein Tübingen e.V. Verantwortliche in Sprachkursen. Praxisbezogene Themen und lebensnahe Übungen zeichnen die über 2000 starke Seiten Loseblattsammlung aus.

 

Mit Situationen aus dem Alltag, beispielsweise Arztbesuch oder Jobsuche, werden spielerisch grammatikalische Strukturen vermittelt. Die Materialien enthalten Texte und Dialoge, die auf die besondere Lage von Flüchtlingen eingehen, und andere, die allgemeine, grundlegnde Themen ansprechen.

 

Das Handbuch ist besonders geeignet für ehrenamtliche Sprachkursleiter und deren Arbeit mit Flüchtlingen, da viele Texte und Dialoge auf deren Lebenssituation eingehen. "Viele dieser Kurse richten sich speziell auch an diejenigen Flüchtlinge, die wegen eines ungesicherten Aufenthaltsstatus von den Integrations- und Sprachkursen nach dem Aufenthaltsgesetz ausgeschlossen sind", schreibt Oberkirchenrat Helmut Beck, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg. "Hier macht das Handbuch indirekt auch eine Lücke in einem System sichtbar, das Flüchtlingen Teilhabe vorenthält."

 

Grundlage und Ausgangspunkt des Handbuchs ist der "Deutschkurs für Flüchtlinge", den es seit vielen Jahren im Schlatterhaus der Evangelischen Studierendengemeinde in Tübingen gibt. Die reglmäßig angebotenen Kurse beginnen mit Einführungen zu grundlegenden Begriffen und Regeln  der deutschen Umgangssprache durch eine Fachkraft  und gehen dann über in vertiefende Gruppenübungen, die von ehrenamtlichen Tutoren angeleitet werden. "Wir freuen uns, dass die langjährigen Erfahrungen aus diesem Kurs nun als Handbuch für alle Interessierten zugänglich gemacht werden", schreibt das Autorenteam in seinem Vorwort zum Handbuch.

 

Das Handbuch "Wie bitte? - Deutsch für Flüchtlinge und MigrantInnen" kann für 19,50 Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden bei:

Diakonisches Werk Württemberg, Abteilung Landkreis- und Kirchenbezirksdiakonie, Migration, Heilbronner Straße 180, 70191 Stuttgart,

Fax: 0711/1656 49 281. Eine kostenlose Leseprobe kann unter

 www.diakonie-wuerttemberg.de/direkt/deutschunterricht heruntergeladen werden.

Flyer

24.09.2008

Diakonie Texte Nr. 11 Auswertung Migrationsberatung 2007

11.2008: Die Migrationserstberatung der Diakonie 2007 Eine

statistische Auswertung

 

Migration und Fremdheitserfahrung sind Kernelemente vieler biblischer

Texte. Daraus ergibt sich für die Diakonie ein besonderer

Integrationsauftrag.

 

Nach dem Wiederaufbau entwickelte sich die Bundesrepublik Deutschland

zu einem Einwanderungsland. Die Einwanderung verlief für Millionen

Menschen erfolgreich. Sie stellen eine willkommene Bereicherung für

die Gesellschaft dar.

 

Einwanderung bringt aber auch Veränderungen und Herausforderungen für

alle Beteiligten mit sich, sie birgt aber insbesondere Risiken, für

die Migrantinnen und Migranten. Eingewanderte haben viele Belastungen

und sie benötigen daher die Solidarität der Gemeinschaft - einige

weniger, andere mehr.

 

Diakonie lebt und handelt in der Einwanderungsgesellschaft. Sie berät

Aussiedler und Aussiedlerinnen, Ausländer und Ausländerinnen und steht

Flüchtlingen mit Rat und Tat zur Seite.

 

Die vorliegende Arbeitshilfe nimmt die Migrationserstberatung in den

Blick - ein Segment diakonischer Arbeit in der Einwanderungsgesellschaft.

Sie dient auf Basis der Auswertung von Beratungsdaten der inhaltlichen

Rechenschaftslegung in diesem Arbeitsgebiet.

 

Gedruckte Exemplare können Sie zu den folgenden Konditionen über den Zentralen Vertrieb des Diakonischen Werkes der EKD bestellen.

Artikelnummer: 613 103 118

Kosten für gedruckte Fassungen pro Ausgabe:

ab 1 Exemplar 5,00 EUR

ab 10 Exemplare 2,60 EUR / Exemplar

ab 100 Exemplare 2,35 EUR / Exemplar

(alle Preise inkl. MwSt. zuzüglich Versandkosten)

Versandkostenpauschale:

Bestellwert bis 20,00 EUR = Versandpauschale 2,00 EUR,

Bestellwert bis 50,00 EUR = Versandpauschale 3,50 EUR,

Bestellwert über 50,00 EUR = Versandpauschale 5.00 EUR.

Bestellanschrift:

Zentraler Vertrieb des Diakonischen Werkes der EKD Karlsruher Str. 11

70771 Leinfelden-Echterdingen

Telefon (0711) 90216-50

Telefax (0711) 7977502

E-Mail: vertrieb@diakonie.de <

vertrieb(at)diakonie.de&gt;

23.07.2008

Mehrsprachiger Ratgeber für Zuwandererfamilien

Die Broschüre "Chancen durch Integration - Ratgeber für Familien", herausgegeben von der Bundesregierung, möchte vor allem Eltern helfen, Unterstützung und Hilfe zu finden z.B. bei der Gesundheitsvorsorge, Kinderbetreuung, Schule oder Berufsberatung. Die Broschüre ist in zwei Sprachfassungen erhältlich: deutsch-türkisch und deutsch-russisch und bietet einen praktischen und schnellen Überblick zu 63 Themen. Bei jedem Thema wird erklärt, welche Rechte und Pflichten es gibt und welche Leistungen und Kosten übernommen werden. Außerdem gibt es jeweils Hinweise auf Ansprechpartner vor Ort und weiterführende Informationen.

Die Broscüre kann gratis beim Publikationsversand der Bundesregierung bestellt werden:

Publikationsversand der Bundesregierung

Postfach 48 10 09

18132 Rostock

Tel. 01805/ 77 80 90

Fax: 01805/ 77 80 94

E-Mail:  publikationen(at)bundesregierung.de

 www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/PublikationenFotos/Bestellservice/bestellservice.html

 

03.07.2008

Literatur und Medienliste für die Arbeit mit jungen Aussiedlerinnen und Aussiedlern

Beim  Amt für Evangelische Jugendarbeit, Referat Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus Aussiedlerfamilien gibt es eine Bibliothek zum anregen - informieren - qualifizieren - neugierig machen.

Die Literatur- und Medienliste für die Arbeit mit jungen Aussiedlerinnen und Ausiedler kann hier herunter geladen werden. Alle Bücher und Medien auf dieser Liste können  auch entliehen werden.

Nähere Informationen:

Johanna Wollnik

Projekt Aussiedlerarbeit

Amt für evang. Jugendarbeit

Hummelsteiner Weg 100

90459 Nürnberg

Tel. 0911/4304-302

Fax 0911/4304-205

24.04.2008

Ergebnisbericht der Arbeitsgruppen nach § 45 Aufenthaltsgesetz im Handlungsfeld Sprachliche Bildung

Der umfangreiche Bericht, an dessen Erstellung auch Mitarbeitende aus der Diakonie beteiligt waren, gibt einen Überblick über die Angebote zur Deutschförderung für Kinder und Jugendliche mit Migrationshindergrund vom frühkindlichen Bereich bis zur Hochschule.

Der Bericht würdigt die grundsätzliche Bedeutung von sprachlicher Bildung als Schlüssel zur Integration und Teilhabe und gibt Empfehlungen zur Weiterentwicklung für die einzelnen Arbeitsfelder. Außerdem spricht er sich ebenfalls für eine breitere Nutzung der Potenziale von Fachpersonal mit Migrationshindergrund aus

Doris Beneke, DW EKD

 

24.04.2008

Anregungen für die Arbeit mit Flüchtlingsfrauen

Der 7. Band in der Reihe Anregungen für die Arbeit mit Flüchtlingsfrauen, herausgegeben vom DW EKD, enthält zahlreiche Berichte aus der Arbeit mit und für Flüchtlingsfrauen, beispielsweise aus der psychosozialen und therapeutischen Arbeit mit Kurdinnen sowie zum Thema Flüchtlingsfrauen und Kunst . Die Beiträge, die vor allem von Mitgliedern des Arbeitskreises Flüchtlingsfrauen in Deutschland geschrieben wurden, informiert über vielfältige Erfahrungen und geben Anregungen und Ideen für eigene Projekte und Vorhaben für haupt- und ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit Tätige und am Thema Interessierte.

In kleiner Stückzahl ist die Broschüre kostenlos beim Zentralen Vertrieb zu beziehen.

E.Mail:  vertrieb(at)diakonie.de

Von Christel Gutekunst, DW EKD

12. September 2007

Offen für Andere(s)

 

"Offen für Andere(s)" lautet der Titel einer Informationsschrift, die einen Überblick zur evangelischen Jugendarbeit mit Kindern und Jugendlichen aus Aussiedlerfamilien gibt. Herausgegeben wurde diese Broschüre von der Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (aej) und dem Amt für Jugendarbeit der Evang.-Luth. Kirche in Bayern (ejb), unterstützt aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP). Betrachtet man die Statistiken zur Altersstruktur zugezogener Spätaussiedlerinnen, Spätaussiedler, Aussiedlerinnen und Aussiedler, dann wird deutlich, dass der Jugendarbeit in diesem Bereich eine besondere Bedeutung zukommt: insgesamt 42,66 % aus dieser Gruppe sind unter 25 Jahre alt.

 

Das vorliegende Handbuch behandelt alle wichtigen Themen für eine Erfolg versprechende Integrationsarbeit mit jugendlichen Aussiedlern und gibt einen umfassenden Überblick über diesen Bereich der Jugendarbeit. Anhand von Erfahrungsberichten und Praxisbeispielen kann es auch als Leitfaden für eine Erfolg versprechende Integrationsarbeit mit jugendlichen Aussiedlern bei der Konzipierung von Jugendintegrations-    projekten dienen.

 

Erhältlich ist dieses  Handbuch als Download über das  Aussiedlerseelsorge-Portal der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

 

 

 

21. März 2007

Was wir als Eltern tun können 

Eine Broschüre zur Suchtvorbeugung für Eltern von jugendlichen Spätaussiedlern

 

Kinder und Jugendliche sind vielen Gefährdungen ausgesetzt. Diese Gefährdungen zu erkennen und Strategien dagegen zu entwickeln, dabei versucht die Bayerische  Aktion Jugendschutz Hilfestellungen zu geben. Zu diesem Zweck gibt es eine Fülle von Informationsmaterialien, die sich teilweise direkt an Kinder und Jugendliche wenden, zum Teil aber auch an Eltern und an pädagogisches Fachpersonal. 

 

Gerade neu erschienen ist die Informationsschrift "Was wir als Eltern tun können". Die Broschüre ist speziell für die Zielgruppe der Eltern von jugendlichen Spätaussiedlern in deutscher und russischer Sprache entwickelt worden. Nach einer einführenden Geschichte werden für Eltern Ansätze der Suchtprävention aufgezeigt. Weiterhin werden die gängigsten Suchtmittel und das deutsche Suchthilfesystem beschrieben.

 

Erhältlich ist diese Broschüre (Bestellnr. 12231) gegen eine Unkostengebühr  per Online-Bestellung oder über die folgende Adresse:

 

Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V.
Fasaneriestr. 17
80636 München

Telefon: 089/ 12 15 730
Fax: 089/ 12 15 73 99

 

 

 

7. März 2007

Vielfalt am Arbeitsplatz - Ein Leitfaden für kleinere und mittlere Unternehmen

 

Im Zuge einer rasant sich erweiternden Europäischen Union, die nicht nur Vorteile sondern auch Reibungspunkte und Anpassungsprobleme mit sich bringt, wirbt die Europäische Kommision für Vielfalt und Chancengleichheit. Große Konzerne, die sog. 'Global Players', verfügen über ein vielfältiges Instrumentarium, um auf neue Herausforderungen einzugehen. Für kleinere und mittlere Unternehmen (KMUs) bedeutet es eine vergleichsweise größere Kraftanstrenung sich an eine rasch wandelnde wirtschaftliche Landschaft anzupassen.

 

Als Anregung zur Problemanalyse und als Entscheidungshilfe für Führungskräfte dieser kleineren und mittleren Unternehmen ist die von der EU-Kommision herausgegebene Broschüre "Vielfalt am Arbeitsplatz" gedacht. Auf 14 Seiten und in 8 Schritten verweist sie auf grundlegende Strukturen, die zu überprüfen sind um Strategien zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit durch innerbetriebliche Vielfalt zu entwickeln. Bei der Ausarbeitung dieser hilfreichen Leitlinien wurde auf flexible und breit angelegte Anwendbarkeit geachtet.

 

Auf den  Arbeitgeberseiten zur EU-Kampagne "Für Vielfalt - gegen Diskriminierung" findet sich auch der  Download dieser Broschüre

 

 

 

5. März 2007

Illegalität und Gerechtigkeit

 

Menschen in aufenthaltsrechtlicher Illegalität wurden in Deutschland lange tabuisiert.

In einer wissenschaftlichen Untersuchung, seiner Dissertation, nimmt sich Andreas Fisch mit dem interdisziplinären Blick seines Theologie und Sozialwissenschaft verbindenden Studiums des Themas 'Illegale' an. Aus biblischen, systematisch-theologischen und sozialethischen Reflexionen heraus entwickelt der Verfasser spezifische Verpflichtungen und überprüft diese anhand von säkularen Gerechtigkeitstheorien. Als Ergebnis werden Reformvorschläge angeboten und deren erwartbare Folgen mit den Konsequenzen der derzeitigen Gesetzgebung kontrastiert.

Das Buch erscheint mit einem Vorwort von Georg Kardinal Sterzinsky und enthält auch eine 25-seitige Kurzfassung. Es ist in der Reihe Schriften des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften im LIT-Verlag erschienen:

 

Fisch, Andreas
Menschen in aufenthaltsrechtlicher Illegalität
Reformvorschläge und Folgenabwägungen aus sozialethischer Perspektive

Vorw. v. Sterzinsky, Georg
 
Verlag :  LIT 
ISBN :  978-3-8258-0122-9
Einband :  Paperback
Preisinfo :  29,90 Eur[D] / 30,80 Eur[A] / 45,90 sFr
Seiten/Umfang :  400 S. - 23,2 x 15,3 cm
Erschienen :  1. Aufl. 02.2007 
 

 

 

12. Dezember 2006

Komm mit - wir feiern Gottesdienst

 

Wie "funktioniert" ein evangelischer Gottesdienst? Allen, die nicht so genau Bescheid wissen und die vielleicht deshalb vom Besuch eines Gottesdienstes abgehalten werden, hilft ein kleines Heftchen, das von der Aussiedlerseelsorge der EKD herausgegeben wurde. Unter dem Titel "Komm mit - wir feiern Gottesdienst" werden auf 40 Seiten knapp und bunt illustriert Ablauf, Elemente und Inhalte eines Gottesdienstes erklärt. Da der kleine Ratgeber auch als mögliches Geschenk und als Einladung zum Gottesdienst für russlanddeutsche Aussiedler gedacht ist, ist der gesamte Text in Deutsch und in Russisch wiedergegeben.

 

Erhältlich ist dieses kleine Buch zum Preis von 0,40 Euro pro Stück über das

Landeskirchenamt,

KR Ulrich Zenker,

Abt. Ökumene und Kirchliches Leben, 

Postfach 20 07 51,

80007 München.

 

 

Neuerscheinung

 

Rußlanddeutsche Aussiedler verstehen

Praktisch-theologische Zugänge

 

Rußlanddeutsche Spätaussiedler sind gegenwärtig die zweitgrößte Migrantengruppe in Deutschland.

Als Glieder ihrer Kirchengemeinden erfahren sie erst zögerlich die ihrer Zahl angemessene Beachtung.

Kulturelle Differenzerfahrungen verunsichern die Selbstdeutung als Deutsche, Einheimische reagieren

mit Ratlosigkeit und Rückzug.

Die Studie unternimmt im Interesse gelingender Begegnung eine grundsätzliche Verstehensbemühung in praktisch-theologischer Perspektive und zeichnet dafür eine Topographie rußlanddeutschen Christentums. Im Horizont von Migrations- und Integrationsforschung rekonstruiert sie das für Rußlanddeutsche signifikante Unterwegssein, erschließt deren theologische Interpretation dieser in Katastrophen durchlittenen Erfahrung und zeichnet sie ein in den Horizont einer eschatologisch bestimmten Ekklesiologie.

 

 

 

DER AUTOR

Christian Eyselein, Dr. theol., Jahrgang 1958, ist Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Er ist seit 2003 Studienleiter am Evangelisch-Lutherischen Pastoralkolleg Neuendettelsau und Dozent am Studienseminar Pfarrverwalterausbildung der Augustana-Hochschule Neuendettelsau und seit seiner Habilitation 2005 Privatdozent für Praktische Theologie an der Augustana-Hochschule.

 

492 Seiten, Hardcover

EUR 58.00 (D), 59.70 (A), CHF 97.00

ISBN 3-374-02379-7

EVANGELISCHE VERLAGSANSTALT

Leipzig www.eva-leipzig.de

nach oben Nach oben

 

Eine Buchbesprechung dazu:

Wie ein Krimi

Ein spannendes, ja brisantes Buch  („obwohl“ eine wissenschaftliche Arbeit!), das ich streckenweise wie einen Krimi gelesen habe!

Verstehen ist das Ziel

Verstehen der neuen Bevölkerungsgruppe „Aussiedler“ ist das angestrebte Ziel, denn immer noch ist die Unkenntnis über geschichtliche Zusammenhänge beschämend – oft wissen nicht einmal die Mitarbeiter in den Ämtern Bescheid, betiteln die Neuankömmlinge als „Russen“ oder fordern: „Die sollen Deutsch lernen!“  Die Medien, darauf weist Eyselein mehrmals hin, tragen ihren Teil bei zu einem einseitig ablehnenden Aussiedlerbild. Nicht zuletzt manipuliert eine inhumane Grundstruktur, die allen politischen Lagern gemeinsam ist, das gesellschaftliche Denken: Die Suche nach dem „nützlichen Fremden“, ein ständiges Anwerben und Ablehnen und die konstante Abwertung  der Aussiedler und anderer Migranten durch restriktive Gesetze und Verordnungen.

Wanderungsgeschichte der Russlanddeutschen

Wer ist also dieser Menschenschlag, der durch Vertreibung und Verfemung geformt, sein Nationalgefühl nur noch auf Russisch formulieren konnte?

Bewegt las ich den schön kurzgefassten, mit Herz geschriebenen und gründlich recherchierten Abschnitt über die Wanderungsgeschichte der Russlanddeutschen, die voll Hoffnung begann und als Tragödie weiterging: Man hat die Zeit von 1914 bis 1945 als „dreißigjährigen Krieg“ gegen die Russlanddeutschen bezeichnet, der fast alle ihre bisherigen Siedlungen zum Verschwinden brachte! Wunderbar die liebevolle  Würdigung des pietistisch und erwecklichen Laienchristentums (ohne Pfarrer!), das in der Form der Brüdergemeinden die Repressionen überstand (wobei auch die besondere Rolle der Frauen bei der Weiter-gabe des Glaubens gewürdigt wird).

Analyse des Sowjetmenschen

Die spannende Analyse des „Sowjetmenschen“, der gezwungen war, ein Doppelleben in zwei Wertewelten zu führen, vermittelt die Einsicht, dass wir den Integrationsbemühungen und Identitätskonflikten der Aussiedler hilflos gegenüberstehen, wenn wir nichts über ihr Leben und das ihrer Familien in jahrelanger Isolation in einem kommunistischen System wissen.

Identitätsproblematik jugendlicher Aussiedler

Mit Herzklopfen versetzte ich mich hinein in die Identitätsproblematik jugendlicher Aussiedler, die sich permanent unter dem Druck sehen, das eigene Deutschsein nachweisen zu müssen und doch gleichzeitig ausdrücklich nicht wie Deutsche behandelt werden. Wie anders als durch Rückzug sollten sie auf diese Irritation reagieren?

Integration geschieht nicht von selbst

Christian Eyselein wirkte in der ersten Hälfte der neunziger Jahre als Pfarrer an der Apostelkirche in Neuburg an der Donau -  in einem bayerischen Schwerpunktgebiet des Aussiedlerzuzugs, dem Dekanatsbezirk Ingolstadt. Die Konfrontation der Neuzugezogenen mit der Ratlosikeit und Ignoranz der Gemeinden ließ ihn nach besserem und angemessenem Verstehen Russlanddeutscher fragen. Daraus wurde eine wissenschaftliche Arbeit im Rahmen der praktischen Theologie, die untersucht, was in den letzten 15 Jahren im Blick auf die Integration russlanddeutscher Aussiedler sowohl geleistet als auch versäumt wurde, die ruhig und bestimmt zur Korrektur einer ihr Handlungsfeld verkennenden kirchlichen Praxis auffordert und klar macht, dass kirchliche Aussiedlerarbeit trotz des Rückganges der Zuzugszahlen keine zurückgehende Aufgabe ist! Integration geschieht nicht von selbst, auch wenn in Politik und Kirche immer wieder so getan wird, als werde sich die Sache schon beizeiten von selbst erledigen...

Unterwegssein mit Fremden

Was durch Aussiedler an christlichen Fragmenten nach Deutschland mitgebracht wird, ist das Erfahrungswissen von der Weghaftigkeit von Kirche – das in unserer sesshaften Volkskirche nicht mehr vorhanden ist. So sind die hiesigen Gemeinden herausgefordert, sich wieder auf den Weg zu machen und mit Fremden unterwegs zu sein, ihnen Lebensraum zu ermöglichen und sich als Herberge auf Zeit zu verstehen. Wir sind ja nicht die Gastgeber, sondern wir sind alle Gäste!

Aussiedlerseelsorge als Pilotprojekt

Aussiedlerseelsorge in Deutschland versucht, die Randständigen, die aus dem Atheismus zu uns hereingespült wurden , zu erreichen – an einigen Orten z.B. mit Zielgruppengottesdiensten in russischer und deutscher Sprache – sie ist im Grunde eine Vorarbeit für das, was die Kirche gesamtgesellschaftlich erwartet! Aussiedlerseelsorge sollte als Pilotprojekt verstanden werden, das sowohl Aussiedler als auch Einheimische im Blick hat, die sich fragen: „Werden unsere Kinder morgen noch Christen sein?“

Lektüre und Nachschlagewerk

Das Buch empfehle ich sowohl als Lektüre (Krimi!) als auch als Nachschlagewerk Seelsorgern und Seelsorgerinnen, Lehrern und Lehrerinnen (Deutsch-Geschichte-Religion). Es sollte in Schulbibliotheken und Kapitelsbibliotheken stehen (nicht nur in Bayern), und wenn es der eine oder andere der gescholtenen „Medienmacher“ in die Hand nähme, würde ihm das sicher nicht zum Schaden gereichen – ganz im Gegenteil!

 

Marion Abendroth, Pfarrerin für Aussiedlerseelsorge, Neu-Ulm

 

nach oben Nach oben

News

 

 

Förderrichtlinien der Stiftung "Welten verbinden" Mehr...

 

Projektförderantrag 

Antragsfrist für Projekte über 500,-: 6. Februar 2012

 

 

WeltenVerbindenFreunde.net

Über den Link  http://www.weltenverbindenfreunde.net/ werden Integrationsprojekte von Diakonie und Evangelischer Kirche in Bayern multimedial sichtbar

 

 

 

 

 

19. Januar 2012

Landesbischof: Situation in der Asyl-Erstaufnahmeeinrichtung Zirndorf teilweise "menschenunwürdig". In der Pressemitteilung Mehr...

  

 

9. Januar 2012

Der EUFIS-Newsletter Dezember 2011 ist eingestellt. Mehr...Welten intern

 

 

22. Dezember 2011

Die EU-Notizen 5-2011 sind eingestellt. Mehr....Welten intern

 

22. Dezember 2011

Der EUFIS-Newsletter November 2011 ist verfügbar. Mehr....Welten intern

 

22. Dezember 2011

Der  EU-FONDS-INFOBRIEF 2/2011 ist eingestellt. Mehr... Welten intern

 

22. Dezember 2011

Die Europa-News der BAG EJSA Ausgabe Dezember 2011 (Nr. 6) ist eingestellt. Mehr....Welten intern 

 

 

26. Oktober 2011

Die vom BAMF geförderten Integrationsprojekte sind im Projektjahrbuch 2010 vorgestellt. Mehr....

 

24. Oktober 2011

Handreichung "Sozialleistungen für Unionsbürgerinnen und Unionsbürger in Deutschland" in der Reihe Diakonie-Texte erschienen. Mehr.... Welten intern

 

24. Oktober 2011

Sonntagsblatt-Beilage der STIFTUNG WELTEN VERBINDEN mit dem Thema "Migration und Gesundheit" erschienen. Mehr....

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

  

 

  

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

  

 

 

 

 

 

20. Februar 2006

 

Neues Forum

 

Für registrierte Besucher von weltenverbinden.de steht ein neu eingerichtetes Gesprächsforum zur Verfügung.