Gesundheit ist unser Thema

Studien haben gezeigt: Menschen mit Migrationshintergrund haben nicht mehr gesundheitliche Probleme als diejenigen ohne, ja, aufgrund des jüngeren Altersdurchschnitts schneiden sie in manchen Bereichen sogar besser ab. Und nicht alle Kommunikationsprobleme sind interkultureller Natur, nur weil Patient und Personal zufällig aus unterschiedlichen Ländern kommen.

Dennoch: Wo die Kommunikation an Sprachhürden scheitert, wo, eben doch kulturell bedingt, unterschiedliche Konzepte von Krankheit und Gesundheit aufeinandertreffen oder sich religiöse Überzeugungen und Behandlungsmethoden entgegenstehen, wo Informationen nicht verständlich ankommen, weil die Betroffenen hier fremd sind – da braucht es mehr interkulturell geschultes Personal, mehr muttersprachliche Informationsmöglichkeiten, mehr Hilfe zur Selbsthilfe und nicht zuletzt auf beiden Seiten mehr Bewusstsein und Toleranz für fremde Herangehensweisen.

Migrationsspezifische Krankheitsbilder, die sich auf die politischen Verhältnisse im Herkunftsland, aber auch oft dramatische Lebens- und Fluchterfahrungen zurückführen lassen, erfordern spezielle therapeutische Angebote und Aufklärungsarbeit bei den Betroffenen.

Dazu kommt, dass der Anteil älterer Migrant/innen in Deutschland steigt. Hier zieht eine interkulturelle Herausforderung für die Pflege am Horizont herauf. Die familiären Betreuungsmöglichkeiten  – bisher in Migrant/innenfamilien oft noch verlässlicher als in deutschen Familien – werden in Zukunft in dem Maße nachlassen, wie sich Lebensstil, Bildungsniveau, Arbeitsalltag und Mobilität der jüngeren Generation den deutschen Verhältnissen anpassen, sich die Menschen also so „integrieren“ wie es sich Politik und Gesellschaft wünschen.

Der neue Themenschwerpunkt „Migration und Gesundheit“ ist unsere Antwort auf diese aktuellen und drängenden Fragen. In den nächsten drei Jahren fördert die STIFTUNG WELTEN VERBINDEN bevorzugt entsprechende Projekte, zum Beispiel zu Prävention, Früherkennung, Erster Hilfe oder Pflege im Alter. Besonders freuen wir uns auch darauf, mit Ihrer Unterstützung gesundheitsbezogene Hilfe in Einzelfällen leisten zu können, wo oft schon kleine Beträge eine große Wirkung haben. Einige Beispiele für von uns geförderte Gesundheitsprojekte finden Sie hier. 

Möchten Sie uns helfen, die gesundheitliche Situation und Aufklärung von Migrant/innen weiter zu verbessern?  Dann ergänzen Sie ihre Spende einfach um das Stichwort „Gesundheitsprojekte“! 

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