Gemeinsam für (uns) alle 

Ein Migrationshintergrund – was ist das eigentlich? Ein Ordnungskriterium? Eine Diagnose? Einen Migrationshintergrund hat eine Familie laut Definition dann, wenn mindestens ein Elternteil eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt oder den deutschen Pass durch Einbürgerung erhalten hat –in deutschen Städten mit über 500 000 Einwohnern betrifft das heute beinahe jedes zweite Kind. Doch ist der „Hintergrund“ einer „Migration“, d.h. der Aus- oder Rückwanderung, der Flucht oder des Studienaufenthalts nicht noch viel mehr? Was liegt „hinter“ den Menschen und Familien, die heute mit diesem Etikett versehen werden? Und was genau sind die Gründe, weshalb sie heute mit uns in Deutschland leben? Da sind Großeltern und Eltern, die in den 60er Jahren kamen, um zu arbeiten und bis heute blieben. Da sind Kinder, Jugendliche und nachkommende Familienangehörige bzw. Ehepartner. Da sind Flüchtlinge, Asylsuchende, Spätaussiedler, Studenten und junge binationale Familien. Die kirchliche und diakonische Integrationsarbeit sieht genau hin und schafft differenzierte Angebote der Begleitung und Seelsorge. Auf dem Weg zu einer noch umfassenderen Ökumene öffnen sich  Kirchengemeinden für Gemeinden anderer Sprache und Herkunft, suchen den interreligiösen Dialog und begrüßen das kirchliche Engagement zugewanderter Mitbürger.

 

Eine Übersicht über alle Beratungsstellen in Bayern finden Sie hier >>>

Berufsbezogene Sprachförderung gem.§ 45a

Die berufsbezogene Deutschsprachförderung wird zu einem Regelinstrument der Sprachförderung des Bundes. Interessierte Träger sind aufgerufen, die Zulassung für die Durchführung der Deutschsprachförderung zu beantragen.

 http://www.bamf.de/DE/Willkommen/DeutschLernen/DeutschBeruf/Bundesprogramm-45a/bundesprogramm-45a.html

 BAMF-Newsletter Nr.05/2016

Neue Grundgesetz-Broschüre

Mit der neuen Broschüre vermittelt das Bundesamt Zugewanderten und Geflüchteten in einfachen Worten, welche Bedeutung das Grundgesetz hat und wie es im Alltag gelebt wird.

Die Publikation liegt in den Sprachen Deutsch, Arabisch, Englisch, Farsi, Französisch und Kurdisch vor.

 http://www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2016/20160610-broschuere-grundgesetz.html

BAMF-Newsletter Nr. 05/2016 

Thema Kompakt: Annerkennungsgesetz

Das Anerkennungsgesetz soll Zuwanderern erleichtern, ihre Berufs- und Studienabschlüsse in Deutschland anerkennen zu lassen.

Die Diakonie begrüßt, dass mit dem Anerkennungsgesetz alle Menschen mit einem ausländischen Abschluss einen Rechtsanspruch auf Anerkennungsprüfung ihres Abschlusses haben - unabhängig von ihrer Herkunft.

Jedoch hilft das Gesetz voraussichtlich nur zehn Prozent der insgesamt fast drei Millionen erwerbsfähigen Menschen mit ausländischen Berufsabschlüssen, da die Anerkennung weiterhin kompliziert und mit hohen Gebühren und zusätzlichen Kosten verbunden ist.

Alles Wissenswerte steht zusammengefasst im aktualisierten Thema Kompakt:

der Diakonie Deutschland

Einbürgerung

Einbürgerung bedeutet, die Staatsangehörigkeit eines Landes zu erwerben. Wer sich in Deutschland einbürgern lassen kann, wie es funktioniert und warum Einbürgerung wichtig ist, erläutert diese Übersicht.

Diakonie Deutschland 08.06.2015

Kochen über den Tellerrand

Kultureller Austausch über den Gaumen – jordanisch essen und...>>>

Ein frohes, gesegnetes und friedliches Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr 2019

wünscht Ihnen das welten-verbinden Team...>>>

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