Asylsuchende und Flüchtlinge

Nach ihrer Ankunft in Deutschland sind Asylsuchende und Flüchtlinge zunächst verpflichtet in staatlichen Gemeinschaftsunterkünften zu leben. Sie erhalten reduzierte Sozialleistungen und ein kleines Taschengeld. Sie dürfen keine Arbeit aufnehmen und haben auch sonst wenig Möglichkeiten und Freiräume für die eigene Lebensgestaltung. Dabei sind sie hohen psychischen Belastungen wie der Erinnerung an dramatische Fluchterlebnisse, Verfolgung und Gewalterfahrungen ausgesetzt. Besonders Frauen und die wachsende Gruppe unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge erhalten zuwenig spezielle Betreuung. Die Diakonie setzt sich dafür ein, dass sich die rechtlichen Rahmenbedingungen für die hier lebenden Flüchtlinge verbessern. Dazu gehört neben der psychosozialen Beratung auch die Hilfestellung bei Familienzusammenführungen sowie bei Kontakten mit Behörden.

 

Eine Übersicht über alle Beratungsstellen in Bayern finden Sie hier >>>

Auf der Flucht: Frauen und Migration

Weltweit sind etwa die Hälfte aller Flüchtlinge Mädchen und Frauen - derzeit also rund 30 Millionen. Mädchen und Frauen, die ihre Heimat verlassen müssen, erleben oft Gewalt und Diskriminierung. Die Ausstellung "Auf der Flucht: Frauen und Migration" präsentiert das Werk von 9 Fotografinnen und Fotografen. Die Bilder dokumentieren das Leben der Frauen in ihrer Heimat, auf der Flucht und im Asyl.

 

Die Ausstellung ist aus dem Martin-Lagois-Preis 2016 hervorgegangen und wurde am 25. Oktober 2016 in St. Egidien in Nürnberg eröffnet. Dort war die Ausstellung bis Ende November zu besichtigen und kann ab jetzt ausgeliehen werden. Weitere Informationen finden Sie im Flyer bzw. auf der Seite  www.martin-lagois.de .

 

 

Leitfaden zum Flüchtlingsrecht

Das Deutsche Rote Kreuz und der Informationsverbund Asyl und Migration e.V. hat den bereits 2014 herausgegeben Leitfaden zum Flüchtlingsrecht aktualisiert.

Der Leitfaden können kostenlos - solang Vorrat reicht- verteilt werden. Auf der Homepage des Infoverbundes  http://www.asyl.net/startseite.html und des Deutschen Rotes Kreuzes  https://www.drk.de  steht er als Download zur Verfügung und kann auch in gedruckter Form bestellt werden. 

Leitfaden zum Flüchtlingsrecht

Umschlag zum Leitfaden 

 

 

 

AsylbLG-Regelsätze 2017

Die Höhe der AsylbLG-Regelsätze bleiben bis auf weiteres unverändert wie 2016

Personen, die keine Partner*innen sind, aber gemeinsam in einem Zimmer (z. B. einer Gemeinschaftsunterkunft) leben, müssen jeweils in Regelbedarfsstufe 1 eingeordnet werden. Hier ist jede einzelne Person als "alleinstehend" zu bewerten. Falls dennoch Zimmergenoss*innen in einer Landeseinrichtung oder anderen Gemeinschaftsunterkunft in Regelbedarfsstufe 2 oder 3 eingeordnet werden sollten, sollten dagegen Rechtsmittel eingelegt werden. Die vom Bundestag geplante "sozialrechtliche Zwangsverpartnerung" allein stehender, aber gemeinsam wohnender Erwachsener in Gemeinschaftsunterkünften (also Zuordnung zur RS 2) ist vom Bundesrat abgelehnt worden und somit nicht in Kraft getreten.

Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts müssen auch weitere haushaltsangehörige Erwachsene normalerweise der Regelbedarfsstufe 1 zugeordnet werden (z. B. BSG, Urteil vom 23. Juli 2014,  B 8 SO 14/13 R). Diese Entscheidung ist auf die Systematik des AsylbLG übertragbar. Es ist daher wohl auch im AsylbLG nicht mehr zulässig, haushaltsangehörige Erwachsene (z. B. volljährige Kinder) der Regelbedarfsstufe 3 zuzuordnen, sondern sie müssen grundsätzlich in RS 1 einsortiert werden. Die vom Bundestag geplante ausdrückliche Zuordnung von unter 25jährigen erwachsenen Kindern im Haushalt der Eltern zur Regelbedarfsstufe 3 ist bislang nicht in Kraft getreten, somit fehlt es einer Rechtsgrundlage hierfür.

Zum 1. Januar 2017 ist neu die Möglichkeit zur Verpflichtung zum Integrationskurs für einige Leistungsberechtigte nach AsylbLG in Kraft getreten. Dies betrifft

  • Asylsuchende aus den "TOP-5-Staaten" (Syrien, Iran, Eritrea, Irak, Somalia),
  • Personen mit einer Ermessensduldung nach § 60a Abs. 2 Satz 3 AufenthG (dies sind nach Auskunft der Bundesregierung lediglich knapp zwei Prozent aller Geduldeten) sowie
  • Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 5 AufenthG, die noch dem AsylbLG unterliegen.

Die Möglichkeit zur Verpflichtung gilt auch für Leistungsbeziehende nach § 2 AsylbLG. Die Verpflichtung darf jedoch nur ausgesprochen werden an volljährige, erwerbsfähige aber nicht erwerbstätige Personen, die nicht mehr der Vollzeitschulpflicht unterliegen. Es wird eine Leistungskürzung nach § 1a Abs. 2 AsylbLG verhängt, wenn sie sich weigern, einen "für sie zumutbaren Integrationskurs aus von ihnen zu vertretenen Gründen aufzunehmen oder ordnungsgemäß am Integrationskurs teilzunehmen". Es darf jedoch keine Leistungskürzung verhängt werden, wenn:

  • keine schriftliche Belehrung über die Rechtsfolgen erfolgt ist, oder
  • sie wegen Erwerbsminderung, Krankheit, Behinderung oder Pflegebedürftigkeit nicht zum I-Kurs in der Lage sind, oder
  • sie ein der Regelaltersgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung (§ 35 des Sechsten Buches) entsprechendes Lebensalter erreicht oder überschritten haben, oder
  • soweit dadurch die geordnete Erziehung eines Kindes gefährdet würde, oder
  • dies wegen Pflichten durch die Führung eines Haushalts oder die Pflege eines Angehörigen nicht zumutbar ist, oder
  • die Person eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, eine Berufsausbildung oder ein Studium aufnimmt oder aufgenommen hat, oder
  • sie den Grund nicht zu vertreten hat (z.B.: es gibt gar keinen freien Platz), oder
  • ein anderer wichtiger Grund dargelegt und nachgewiesen wird.

Unabhängig davon widerspricht eine Leistungskürzung stets den verfassungsrechtlichen Vorgaben zur Sicherstellung eines menschenwürdigen Existenzminimums. Für Asylsuchende ist eine Kürzung außerdem europarechtswidrig, da Art. 20 Abs. 1 Aufnahme-RL eine abschließende Aufzählung von Kürzungstatbeständen beinhaltet. Die Ablehnung einer „Sonstigen Maßnahme zur Integration“ zählt nicht dazu. Gegen eine Leistungskürzung sollten daher stets Rechtsmittel (Widerspruch und Eilantrag beim Sozialgericht) eingelegt werden.

App "Ankommen": Jetzt auch als Website

Die vom BAMF gemeinsam mit der BA, dem BR und dem Goethe-Institut entwickelte App "Ankommen" für Asylsuchende gibt es jetzt auch als Website. Mit dem Abschluss der Weiterentwicklung übergibt der BR das Projekt an das BAMF.

 

Praktische Hilfe für Asylsuchende nun auch unter   www.ankommenapp.de

 

 http://www.bamf.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2016/20161205-058-pm-app-ankommen-webseite.html

 

aus BAMF-Newsletter Nr. 09/2016 

 

Memorandum für faire und sorgfältige Asylverfahren in Deutschland

Die Diakonie Deutschland unterstützt das "Memorandum für faire und sorgfältige Asylverfahren in Deutschland" und zeigt an konkreten Fällen, wo nachgebessert werden muss.

mehr

Praktikumsbörse für junge Geflüchtete in Bayern

sprungbrett into work bringt junge Geflüchtete mit Unternehmen zusammen. Unter  www.sprungbrett-intowork.de finden junge Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund aktuelle Praktikumsangebote - branchenübergreifend und bayernweit. Praktika bieten erste Einblicke in die Arbeitswelt in Deutschland und ermöglichen den jungen Menschen eine Teilhabe an Bildung, Ausbildung und Arbeit.

sprungbrett into work unterstützt auf der Praktikumsbörse mit weiterführenden Informationen zu rechtlichen Aspekten bei der Praktikumsvergabe, Auskünften zur Anerkennung von Abschlüssen, sowie Sprach- und Integrationskursen in der Nähe und mehr.

sprungbrett into work wird finanziert durch die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Es ist Teil des Maßnahmenprogramms IdA – Integration durch Ausbildung und Arbeit, das die vbw gemeinsam mit der Staatsregierung und der Regionaldirektion Bayern ins Leben gerufen hat. Das Projekt wird von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern im bbw e. V. umgesetzt.

Flyer

 

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: Julia Bartl,  bartl.julia@bbw.de, 089-44 108-175

Basiskonto für alle

am 18.06.2016 ist das Zahlungskontengesetz in Kraft getreten. Damit haben alle Personen, dich sich rechtmäßig in der EU aufhalten, das Recht, ein Konto zu eröffnen. Die Diakonie Deutschland stellt eine Checkliste zum Basiskonto zur Verfügung (deutsch, englisch, arabisch; Link:  http://www.diakonie.de/checkliste-basiskonto-fuer-alle-17146.html).

Die LAG SB Hamburg ( http://www.soziale-schuldnerberatung-hamburg.de/material/2016/06/2016.06-basiskonto-infoblatt.pdf) wie auch die Koordinierungsstelle Schuldnerberatung Schleswig-Holstein gemeinsam mit dem Fachzentrum Schuldenberatung Bremen ( http://www.schuldnerberatung-sh.de/themen/basiskonto.html) haben ein Info-Blatt mit den wichtigsten Informationen zum Basiskonto herausgegeben.

 

 

Internationale Suche über das Rote Kreuz - "Trace the Face"

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) stellt gemeinsam mit 28 europäischen Rotkreuzgesellschaften seit Herbst 2013 die Möglichkeit zur Verfügung, online mit Fotos nach vermissten Angehörigen zu suchen. Menschen, welche nach einem unfreiwilligen Kontaktabbruch als Folge von bewaffneten Konflikten, Katastrophen, Flucht oder Vertreibung, Familienangehörige in einem der Länder Europas vermuten, können über die am Projekt teilnehmende Nationale Rotkreuzgesellschaft des Landes, in welchem sie sich zum Zeitpunkt der Suche aufhalten im Einklang mit den datenschutzrechtlichen Bestimmungen ein Suchformular ausfüllen und ein Foto von sich als suchender Person aufnehmen lassen.

Weiteres in den aktuellen Projektinformationen und in den mehrsprachigen Hinweisen auf Arabisch, Kurdisch, Dari, Tigrinya, Somali und Französisch (in dieser Reihenfolge von oben nach unten. Dieses ergänzende "Poster" kann unter das Poster mit den Fotos gehängt werden. Es muss im Gegensatz zu dem Plakat mit den Fotos nicht monatlich ausgetauscht werden.

 

Sie können die Entwicklung des Projektes auch auf der Webseite  www.tracetheface.org verfolgen.

 

 

Studienstipendien auch für Geflüchtete

im Rahmen der Böckler-Aktion Bildung haben auch Geflüchtete die Möglichkeit, sich für ein Stipendium zu bewerben.

Mit der Böckler-Aktion-Bildung vergibt die Hans-Böckler-Stiftung Stipendien an junge Menschen, die sich ein Studium anders nicht leisten könnten.

Wichtig ist, dass die Bewerberinnen und Bewerber  nicht nur gute schulische Leistungen erbracht haben, sondern sich bereits ehrenamtlich engagiert haben und/oder dies im Studium weiter  tun möchten.

Ein weiteres Kriterium neben dem oben beschriebenen  Engagement ist die soziale Situation: das Familieneinkommen und Vermögen muss so bemessen sein, dass ein voller BAföG-Anspruch besteht.

 

Der nächste Bewerbungsschluss ist am 31. Oktober 2016.

 

Für das Stipendium der Böckler-Aktion-Bildung können sich Schülerinnen und Schüler bewerben, die sich für den Hochschulzugang qualifiziert haben oder auf dem Weg sind, ihr Abitur, Fachabitur oder die Fachhochschulreife zu erlangen.

 

Weitere Informationen zur Bewerbung finden sich unter  www.boeckler.de/4369.htm sowie im Flyer und im Bewerbungsbogen und per E-Mail unter  bab@boeckler.de.

 

 

Informationen zu Unterstützungs- und Hilfsangeboten für geflüchtete Menschen

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend informiert in einem Anschreiben von Staatssekretär Dr. Ralf Kleindieck über Unterstützungs- und Hilfsangebote für geflüchtete Menschen.

Informationsmaterialien zu den Angeboten des Bundesfamilienministeriums können mit dem Bestellschein oder online unter  www.bmfsfj.de/informationen-fluechtlinge bestellt werden.

 

Zudem möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Willkommen bei Freunden“ eine App zur besseren Koordinierung des ehrenamtlichen Engagements für Flüchtlinge in Deutschland entwickelt hat. Ziel ist es, die Kommunen zu entlasten und das Ehrenamt vor Ort zu stärken. Mit Hilfe der App können Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, einen schnellen Zugang zu Initiativen finden  und direkt sehen, welche Art der Unterstützung aktuell gebraucht wird. Sollten Sie Lust haben, das Tool auszuprobieren, dann können Sie sich jetzt online unter  www.willkommen-bei-freunden.de/helfen ein Profil erstellen und Ihren konkreten Unterstützungsbedarf angeben. Ende Juni wird dann die dazugehörige App veröffentlicht und die freiwilligen Helfer können Ihnen schnell und unkompliziert Unterstützung vor Ort anzubieten.

Abschließend möchten wir Sie auf das Wegweiser Telefon des Bundesprogramms „Menschen stärken Menschen“ aufmerksam machen. Unter der Nummer 0800 200 50 70 können sich Interessierte, die eine Patenschaft mit geflüchteten Menschen eingehen, eine Vormundschaft übernehmen oder Gastfamilie für einen minderjährigen Flüchtling werden möchten, informieren. Hier erfahren sie mehr über die verschiedenen Möglichkeiten des Engagements und finden Unterstützung bei der Suche nach einer passenden Organisation vor Ort, die Engagierte vermittelt.

 

 

Deutsch lernen mit dem Smartphone

Die Diakonie bietet in Zusammenarbeit mit dem Goethe Verlag eine kostenlose App für Flüchtlinge an.

Mit der Android-App kann man recht schnell anhand realer Situationen alltagstaugliches Deutsch lernen. Bis zu 800 häufig benutzte Vokabeln kann die Anwendung in 52 Sprachen übersetzen – und ermöglicht den Neuankömmlingen so, selbstständig Deutsch zu üben. Auch spielerische Elemente wie Lückentests und das Zuordnen von Wörtern zu Bildern sind enthalten.

 Zur App

Flyer klärt über Gleichberechtigung von Frau und Mann in Deutschland auf

TERRE DES FEMMES hat einen Flyer erstellt, der in zehn Sprachen darüber informiert, dass in Deutschland für Frauen und Männer die gleichen Rechte gelten. Im Text wird deutlich gemacht, dass geschlechtsspezifische Gewaltformen in Deutschland verboten sind. Ziel ist es, neben der Aufklärung von Gewalt betroffene Frauen zu ermutigen, sich Hilfe zu suchen.

Bei den Sprachen des Flyers handelt es sich um Deutsch, Englisch, Arabisch, Albanisch, Serbisch, Paschtu, Farsi, Urdu, Französisch, Swahili.

 

Der Flyer ist im  TERRE DES FEMMES-Shop erhältlich. Außerdem kann dieser auf 

 http://www.frauenrechte.de/online/index.php/startseitenbeitraege/1947-flyer-klaert-ueber-gleichberechtigung-von-frau-und-mann-in-deutschland-auf

heruntergeladen werden.

Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge

Das Rundschreiben Sozialpolitik Nr. 2/2016 der Diakonie Deutschland gibt Informationen zum Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge.

Web-Sprachkurs für Flüchtlinge

Unter dem Label "welcomegrooves" gibt es eine ehrenamtliche Gemeinschaftsproduktion im Web zum Deutschlernen.

Audio-Sprachlektionen im MP3-Format und dazugehörige Texte als PDF können auf der Webseite "welcomegrooves.de" kostenlos heruntergeladen werden. Ehrenamtliche haben die Lektionen entwickelt, übersetzt, eingesprochen und mit Musik unterlegt. Außerdem bietet die Seite Kulturtipps für Neuankömmlinge in Deutschland.

  www.welcomegrooves.de

Aktion: "1.000 Bibeln für Flüchtlinge"

Die Deutsche Bibelgesellschaft (DBG) hat die Aktion "1.000 Bibeln für Flüchtlinge in Sprachen ihrer Herkunftsländer" gestartet. Christinnen und Christen, die nach Deutschland kommen, soll so der Wunsch nach einer Bibel in der eigenen Sprache erfüllt werden.

Die Bibelausgaben bezieht die DBG über die jeweiligen nationalen Bibelgesellschaften. Sie werden in sechs Sprachen (Arabisch, Serbisch, Albanisch, Tigrina, Urdu, Englisch) zur Verfügung gestellt und kostenlos an Flüchtlinge abgegeben. Einrichtungen, Arbeitsgruppen, Werke oder Kirchengemeinden ermitteln für die Aktion in den Asylbewerber- und Flüchtlingsunterkünften den konkreten Bedarf an Sprachen und die Anzahl der Ausgaben. Die einzelne Bestellung ist auf 50 Bibeln beschränkt. Mit Spenden könnte die Verteilung über 1.000 Bibeln hinaus gezielt unterstützt werden.
Mit der Bestellung kann man sich per Mail an den DBG-Vertrieb wenden:  vertrieb@dbg.de

  www.die-bibel.de

 „Auch Volljährige brauchen Hilfe.“ Begleitung junger Flüchtlinge muss sichergestellt bleiben.

Nürnberg, 1.12.2015 Am 5. Dezember um Mitternacht wird sich für Abudi (Name geändert) vieles ändern. Dann wird er volljährig, und dies bedeutet unter anderem: Die Kosten für die therapeutische und pädagogische Begleitung des jungen Mannes werden nicht mehr vom Freistaat Bayern übernommen. Auch auf dessen Unterstützung bei Schulbesuch und Ausbildung kann der junge Syrer nicht mehr hoffen, der vor wenigen Monaten als unbegleiteter Flüchtling von Syrien nach Deutschland kam. Denn die Kostenübernahme für die Begleitung unbegleiteter minderjährige Flüchtlinge (UMFs) durch den Freistaat Bayern soll nach Willen der Staatsregierung exakt mit Erreichen des achtzehnten Lebensjahres enden.

weiter lesen

Diakonie für Flüchtlinge: Unsere Positionen und Forderungen

Auf einen Blick zusammengestellt sind hier die Positionen und Forderungen der Diakonie Deutschland zur Unterstützung von Flüchtlingen und Asylsuchenden.

Zwölf Punkte beschreiben die Forderungen der Diakonie. Dabei geht es vor allem um einen menschenwürdigen Umgang: Wohnung, medizinische Grundversorgung, Deutsch lernen, ein modernes Einwanderungsrecht, Arbeit finden und Familien stärken. Asylsuchende sollen neu anfangen können. Ihr Wunsch nach Integration soll ernstgenommen und unterstützt werden.

 http://www.diakonie.de/diakonie-fuer-fluechtlinge-unsere-positionen-und-forderungen-16427.html

Stand: September 2015

Die 10 häufigsten Fragen und Antworten zu Asyl und Flüchtlinge

2015 sollen bis zu 800.000 Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Sind das nicht zu viele? Wie sollen wir uns das leisten? Zehn Antworten auf die häufigsten Fragen.

Das Thema Flüchtlinge wird sehr breit und emotional diskutiert. Immer wieder tauchen dabei Befürchtungen und Vermutungen auf. Zum Beispiel: Kann Deutschland überhaupt so viele Flüchtlinge aufnehmen? Müssen jetzt nicht erst einmmal andere Länder ran? Werden die Sozialsystem zu sehr belastet? Ist durch die Zuwanderung von Muslimen eine islamische "Überfremdung" zu befürchten?

Zu diesen und anderen Fragen hat die DIakonie Deutschland Antworten zusammnen gestellt:

 http://www.diakonie.de/faq-asyl-und-fluechtlinge-die-10-haeufigsten-fragen-und.html

Stand:September 2015

nach oben Nach oben

 

 

Flucht und Asyl

Ein Gebot der Nächstenliebe

Die neue Video-Dokumentation der Evangelischen Landeskirche zu „Flucht und Asyl“ ist  sehr eindrucksvoll  und enthält u.a. auch eine kurze Darstellung der Asylsozialberatung in Roth.

 

 http://akzente.bayern-evangelisch.de/flucht-und-asyl

 

nach oben Nach oben

Asyl bei uns? - 12 Fragen und Antworten

Helmut Stoll, Referent für Migration und Asyl im Diakonischen Werk Bayern hat, in Kooperation mit dem Büro der Regionalbischöfin des Kirchenkreises Bayreuth,     12 Fragen und Antworten für Kirchengemeinden und Interessierte zum Thema "Asyl bei uns?" zusammen gestellt.

Stand: Januar 2015

Europa und die Flüchtlinge

Ein Drama ohne Ende!


Die Bilder von überfüllten Flüchtlingsschiffen im Mittelmeer prägen mittlerweile in regelmäßiger Wiederkehr die Nachrichten. Obwohl wir wissen, dass die Flüchtlinge bei ihrem Weg über das Meer ihr Leben riskieren und viele Tausende bereits ihr Leben gelassen haben, zeichnet sich immer noch keine substanzielle Änderung der europäischen Flüchtlingspolitik ab.

Der ganze Artikel von Helmut Stoll, Referent für Migration beim Diakonischen Werk Bayern.

14.08.2014

Regierung lockert Sprachanforderung

2014-08-09_DIE_WELT.pdf

247 K

Kochen über den Tellerrand

Kultureller Austausch über den Gaumen – jordanisch essen und...>>>

Ein frohes, gesegnetes und friedliches Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr 2019

wünscht Ihnen das welten-verbinden Team...>>>

Immer aktuelle Infos gibt es in unserem Stiftungs-Newsletter.




 > Abmelden